Berichte:

  
Schon Tradition: Konzert unserer Jüngsten im Pflegezentrum ‚Bethanien‘ am 8. Juni 2011

Obwohl der HSM als Mundharmonika-Orchester in der ‚Filderzeitung‘ angekündigt war, hatte wohl das Foto seine Wirkung gezeigt, denn der kleine Saal des Pflegezentrums war gefüllt mit Zuhörern aus ganz verschiedenen Bereichen: als erste und wichtigste Personengruppe waren die Bewohner des Bethaniens gekommen oder gebracht worden, es waren jede Menge Angehörige dabei, die Damen der Organisationsgruppe, viele Eltern der Spieler und sonstige Besucher.
 
Auf jeden Fall: es war ein tolles Ambiente und trotz Mittagschule und sonstiger Verpflichtungen saßen immerhin 9 Spieler auf der Bühne, die einen erfreulichen Anblick boten.
Wieder hatte eine Spielerin Premiere beim Vorspiel im Pflegeheim, und wie schon einigen vor ihr erging es unserer Pia genauso: angespornt von den bekannten Melodien begannen die Leute mitzusingen und schon war es passiert: der Vortrag kam ins Stocken und die Sänger überholten die Spielerin.
Aber halb so schlimm, es wurde weitergespielt, weitergesungen und geklatscht, die Zuhörer hatten ihre wahre Freude an den vielfältigen Vorträgen, von ‚Alle meine Entchen‘ bis zum ‚Kasatschok‘ – es war wieder einmal alles dabei.
Mit Liederblättern ausgestattet wurden 3 Lieder gesungen, natürlich mit allen Versen.
So ging die Stunde unheimlich schnell vorbei, auch die Spieler waren ganz überrascht, dass sie mit 2 oder 3 Liedern schon fertig waren und nicht noch mehr spielen mussten, als sie vorbereitet hatten.
Am Schluss mussten unsere beiden Melodika-Spieler ihr Instrument vorstellen und erklären, wie es funktioniert.
Alle Spieler hatten an diesem Nachmittag ihr Bestes gegeben, und trotz der schon normalen kleinen Verspieler, konnte man zufrieden sein, denn sie hatten alle rhythmisch und technisch sehr sauber gespielt, besser als das Geleier, das man sich an anderen Orten – wie z.B. Fußgängerpassagen – anhören muss, und das zum Verruf unseres Instruments führt.

Ihr ward Spitze Paul, Mandy, Alessandro, Pia, Antonia, Ann-Christin, Max, Paul und Lukas!

                                                                        (06. 2011 Heidrun Cargnelli)


 

"Wir könnten auch einmal etwas zusammen machen"

Ein Mann – ein Wort, bzw. zwei Frauen ein Satz.
Dieser Satz vom Mai 2008 war der Ursprung des Konzertes des HSM im Bürgerhaus ‚Fürstenwalder Hof’ am Samstag, dem 4. Juni 2011 um 19.30 Uhr.
Eine Spielerin des HSM war so begeistert von der Tatsache, dass sich die Familie D. aus Brandenburg auf die Reise nach Stuttgart-Möhringen gemacht hatte, um ein Konzert des Vereins, in dem ihr Sohn mitspielt, zu besuchen, dass sie diesen Vorschlag unterbreitete.

Man hatte zwar nicht viel Zeit, um sich miteinander zu unterhalten, denn bei einem Konzert muss gespielt und organisiert werden, doch dieser eine Satz genügte, um von Seiten des Vereins eine Konzertreise nach Berlin und Brandenburg und von Seiten der Familie D. ein Konzert in Fürstenwalde für uns zu planen.
 

So machte sich die große HSM-Familie mit 48 Personen an Bord eines Reisebusses um 5 Uhr morgens am Vatertag auf nach Berlin. Etwas müde, aber keineswegs schlecht gelaunt trotz des frühen Aufstehens, lud man Gepäck und 20 Akkordeons flugs ein und los ging es Richtung Münchberg am Rande des Fichtelgebirges, unserem ersten Haltepunkt.

Bei der Begrüßung durch den Busfahrer wurde uns schlagartig klar, dass wir uns nach Ostdeutschland begaben: er ist ein gebürtiger Dresdener und beherrscht diesen Dialekt – obwohl er seit 27 Jahren im Westen und heute sogar in Stuttgart lebt - immer noch fehlerfrei!
Ob die Wahl des Fahrers durch das Busunternehmen Absicht oder Zufall war, wissen wir nicht, aber sie stellte sich als perfekt dar. Nicht nur erheiterte uns dieser Dialekt immer wieder ( so wie unser Dialekt den Norden Deutschlands erheitert), wir erhielten auf der Reise auch Insider-Informationen und Hintergrundwissen zu Landschaft, Geschichte und innerdeutscher Politik, wofür wir nur dankbar sein können.

Mit 30-minütiger Verfrühung stürzten wir uns im Seehotel in Münchberg ausgehungert auf das vorbereitete Frühstücksbüffet. Danach war bei kühlem Wind sogar noch Zeit für eine Seeumrundung, bevor es Richtung Leipzig weiterging.
Die Autobahn Richtung Osten war zwar nicht gerade gähnend leer, denn es war Feiertag und viele Ausflügler aus Schwaben waren Richtung Osten unterwegs, doch es war eine herrliche Fahrt durch für viele unbekannte Landschaften. So erreichten wir – diesmal mit 80-minütiger Verfrühung – Leipzig ( was sich am Sonntag noch schrecklich rächen sollte).
In der außerplanmäßigen Freizeit befuhren unsere Jugendlichen und andere Schwindelfreie den Turm des MDR, um sich einen Überblick über Leipzig zu verschaffen.

Andere verglichen den riesigen, uralten, überirdischen und unterirdischen Bahnhof mit dem unseren, bevor wir um 13 Uhr zu zwei Stadtführungen aufbrachen. Alle waren ausnahmslos begeistert von dem inzwischen erreichten Zustand Leipzigs nach den Restaurationsarbeiten. Deutsche Bauwerke und deutsche Geschichte wurden uns auf äußerst unterhaltsame Art dargebracht. Man konnte sich noch kurz stärken, sofern man Glück hatte und die Kellnerin sich gnädig zeigte, Bestellungen entgegenzunehmen. Dies gab den einzigen Minuspunkt auf der Reise, weil es zu einer Viertelstunde Verspätung führte !!!!!!!!!

Wie geplant gelangten wir über die A9, umgeben von endlosen Wäldern ( wo wohnen eigentlich die Deutschen???), pünktlich nach Berlin. Das Zimmerangebot wurde noch untereinander verbessert und endlich gab es Abendessen vom Büffet.

Am Freitag starteten wir pünktlich um 9 Uhr zusammen mit unseren Gastgebern und unserem per Zug eingetroffenen Vorstand zur Stadtrundfahrt nach Berlin. Eine kecke Berlinerin erzählte uns auf amüsante Weise geschichtliche und aktuelle Details zu den nicht enden wollenden Sehenswürdigkeiten der Stadt – mehr Osten als Westen. Auch waren wir ständig Grenzgänger, da wir auf der heute noch sichtbar gemachten Demarkationslinie bzw. Mauer hin- und herfuhren. Spannend wurde es, als wir Richtung Bundestag fuhren, und zwar nicht auf direktem Wege, nein, es wurde gemütlich eine Ehrenrunde gedreht, obwohl wir „spätestens“ um halb elf da sein sollten. Kurz nach halb elf stiegen wir erst mal aus dem Bus, und ohne unsere Berlinführerin hätten wir vor lauter Menschen den Weg nie gefunden. Menschenmengen wohin man sah, man wusste nicht wohin.
Aber schließlich sprechen wir Deutsch, fragten uns durch und wurden von wirklich netten jungen Menschen weitergeleitet. Allerdings kamen wir uns vor wie auf dem Flughafen – nur noch ein bisschen schlimmer, und es war fast ein Wunder, dass nach überstandenen Strapazen  alle auf der Besucher-Tribüne saßen. Auch dieser Vortrag war informativ und äußerst kurzweilig. Wir wissen jetzt genau, wo wer sitzt, wie man sich zu benehmen hat als Abgeordnete/r und wie man Bundeskanzler/in wird. Die Besichtigung der Kuppel mit einem grandiosen Blick über Berlin – ein unvergessliches Erlebnis.

Dass es unendlich lang dauert, bis man den Bundestag wieder verlassen kann, war für manchen eine neue Erfahrung. Trotzdem kamen wir pünktlich zum Essen im Paul-Lübbe-Haus, dem Abgeordnetenhaus. Hier das gleiche Spiel: Kontrollen durch freundliche Menschen. Kurz nach zwei ging es dann weiter mit unserer Stadtrundfahrt.
Sicher chauffiert von unserem Wolfgang klapperten wir weitere Stadteile und die neueren Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Sony-Center ab. Ja, was alles werden kann, wenn man nur genügend Geld investiert.
Ab Bahnhof Zoo hatten wir noch 1 Stunde Freizeit, die viele im berühmtem KDW oder mit Ausruhen verbrachten. Denn es hatte an diesem Freitag nicht nur viele Berliner und  Touristen, sondern auch 30 Grad Hitze in Berlin!
Nach unserem auswahlreichen Abendessen spielte die Jugend Bowling im Hotel, viele genossen die Terrasse und der Rest machte, was er wollte.

Samstags ging es um 9 Uhr auf nach Bad Saarow, die Akkordeons waren samt Konzertklamotten schon dabei – genau wie unsere eingeflogene männliche 4. Stimme. ☺ Wieder fuhren wir durch schön renovierte Viertel bzw. Vororte Berlins, allerdings oft auf Kopfsteinpflaster. Zeitig in Bad Saarow angelangt, konnte jeder diesen Kurort der Extraklasse bewundern. Auf unserer 3-stündigen Seerundfahrt auf dem Scharmützelsee wurde doch manch einer neidisch wegen der wunderschön restaurierten Villen und der neu gebauten Traumhäuser. Hier stimmt wirklich alles, fragt sich nur zu welchem Preis.
Wir ließen uns unser Büffet schmecken, genossen die Sonne, sangen und spielten passende Seemannslieder, ehe es um 14.30 Uhr weiterging nach Fürstenwalde.

Weil es wieder ein sehr heißer Tag war, flüchteten alle sofort in das wohl temperierte Bürgerhaus Fürstenwalder Hof, dies war außen weiß und innen vorwiegend rot. Ein Haus zum Wohlfühlen.
Konzentriert ging das 1. Orchester ans Proben, die meisten Passiven lauschten, weil alle die Sonne satt hatten und den Schatten und die Kühle genossen. Gegen 17 Uhr besichtigte eine größere Gruppe den Dom. Erklärungen gab es durch den Museumsdirektor, der auch noch Interessantes zur Stadtgeschichte und Industrie von Fürstenwalde wusste.

Dann war es auch schon Zeit, sich für's Konzert schick zu machen. In den Künstlergarderoben wurde geschminkt, gefönt und toupiert wie bei echten Stars.
Nachdem unser Gastorchester bei einer Hochzeit weilte, hatte unser Dirigent Alexander den 1. Teil des Konzertes übernommen.
Mit einem Querschnitt aus seinem aktuellen Programm, das sowohl klassische Stücke von Bach, Albeniz,  Originalmusik von Makkonen, Angelis und Schmidt wie auch Stücke aus dem Bereich Virtuose Unterhaltungsmusik enthielt, begeisterte er das Publikum.

Auch das 1. Orchester hatte eine Art Zeitreise durch die Akkordeonmusik gewählt, von Würthner und Kölz hin zu bekannten Medleys der 'Münchener Freiheit’ und der ‚James-Bond-Concert-Suite’. Die Zugabe musste ein Marsch sein, der beim Publikum so gut ankam, dass das rhythmische Klatschen am Schluss lauter war als die Musik selbst. So soll es sein!
Obwohl Alexander schon Zugaben gegeben hatte, ließ er sich erweichen und spielte im Stehen noch kurz mal den ‚Zirkus Renz’. Ein eigentlich für seine Verhältnisse simples Stück, das bei den Zuhörern aufgrund seiner eindeutigen Sicht- und Hörbarkeit aber immer besonders gut ankommt!

Erschöpft und zufrieden wurde noch mit vielen Zuhörern diskutiert und vieles erklärt.

Wir glauben, es hat allen gefallen. Selbstkritisch wie wir sind, wissen wir nun auch genau, was uns in der nächsten Probe erwartet, damit wir am 15. Oktober ein noch besseres Konzert spielen werden.

Pünktlich um 23 Uhr waren wir im Hotel, was für unseren Busfahrer äußerst wichtig war.
Die letzte Nacht in Berlin verbrachten manche mit Kopfweh im Bett, einige saßen auf der Terrasse gemütlich zusammen und andere machten die Nacht zum Tag. So verbrachten viele die Heimreise im Bus schlafend – abgesehen vom guten Essen im Fichtelgebirgshof-  wenn sie nicht gerade durch unsere Gesänge gestört wurden. Denn nun rächten sich unsere Verfrühungen und unser ‚Immer-Pünktlich-Sein.’ Es gab so viele Staus, dass wir nicht – wie unser Navi angezeigt hatte-  um 17.30 Uhr in Möhringen ankamen, sondern um 19.30 Uhr. Allerdings stand auf dem Programm: Heimkehr gegen 20 Uhr, also hatten wir eigentlich Verfrühung!

Es war nach ersten Rückmeldungen wieder einmal eine Super-Vereinsreise:
Eine nette, harmonische Truppe, ohne viel Gebruddel, herrliches Wetter, schöne Landschaften, ein gut organisierter Reiseverlauf, ein empfehlenswertes Hotel, viel gutes Essen, lustige Stadtführer/innen, eine imponierend organisierte  Bundestagsbesichtigung – dank Ute Vogt -, eine herzliche und überaus hilfsbereite Gastgeberfamilie und eines unserer guten „Auslands“-Konzerte.

Die Mühen der Organisation haben sich gelohnt, denn ein frisch motiviertes Orchester und eine harmonierende Vereinsfamilie kehrte froh gelaunt nach Möhringen zurück! Auf zu neuen Ufern, aber nicht erst wieder in 5 Jahren.

Bilder in der Galerie folgen noch!!! 

                                                                         (06. 2011 Heidrun Cargnelli)


 

4. Vorspielnachmittag am Freitag, dem 27. Mai 2011

Dass der Handharmonika-Spielring Stuttgart-Möhringen eine große Familie ist, war an Zweierlei zu bemerken:
Zum ersten an der herzlichen  Begrüßung der anwesenden Vereinsmitglieder, Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten untereinander. Zum zweiten an einer netten Geschichte, die unser musikalischer Leiter, Alexander Cargnelli zum besten gab:

Er hieß unser ältestes Vereinsmitglied Willi G.  ganz herzlich willkommen, dem früheren Akkordeon-Lehrer von W. Cargnelli – also Alexanders Vater.  Nun lernt Willis  Enkeltochter Pia  bei Alexander das Akkordeonspielen! So schließt sich wieder ein Kreis.

Wie immer waren einige Premierekandidaten dabei, die so aufgeregt waren, dass sie eigentlich gar nicht vorspielen wollten. Als sie aber dann aufgerufen wurden, kamen sie mutig nach vorne und bemühten sich – wie alle – fehlerfrei ihr Stück vorzutragen.
Ob talentiert oder fleißig, ob jung oder alt  - fast  jeder  und jede zeigte Nerven, was die Spieler untereinander dann doch wieder beruhigte.

Zwei Spieler nahmen es sportlich – wie Alexander ihnen vorher erklärt hatte,  und wagten einen zweiten Versuch, was sich dann auch in einem fehlerfreien  Vortrag auswirkte.
Das ist eben der große Unterschied zum Sport: man hat eigentlich nur einen Versuch!
Und der Vortrag vor der großen Kulisse der Familie ist viel schwieriger als auf einer etwas weiter entfernten Bühne  vor großem Publikum.

Das Programm umfasste alles: eine Jazz-Version von ‚Alle meine Entchen’ auf der Melodika mit Klavierbegleitung bis hin zu einem schwierigen Oberkrainer-Stück, das im Duett zweier Akkordeons vorgetragen wurde.
Die Spieler hatten es nicht leicht, denn die Zuhörer haben ein gutes Gedächtnis, und man konnte sich nicht getrauen, etwa ein älteres Stück vorzutragen, denn sonst hätte es geheißen: das haben wir ja letztes Jahr schon gehört!!

Nein, alle, wirklich alle konnten ihre Fortschritte beweisen, was den Lehrer besonders bei seinen Jüngsten sehr freute.

Wir bedanken uns für das schöne Konzert bei:
Fabian, Pia, Alessandro, Paul, Patrick, Mandy, Daniel, Moritz, Patrick, Antonia, Paul, Mona, Dominik, Max und Peter.

Außerdem sei allen Eltern gedankt für ihre Kuchenspenden und Carina und Carolin, unseren beiden Jugendleiterinnen, für ihren Einsatz und die Organisation im Hintergrund.

Bilder des Herbstkonzertes finden Sie in der Galerie | hier klicken |

                                                                         (05. 2011 Heidrun Cargnelli)


  

3. Adventskaffee des HSM im Bürgerhaus Möhringen am 12. 12. 2010

Mit seiner weihnachtlichen Veranstaltung, die seit dem Umzug ins Bürgerhaus vor 3 Jahren in ‚Adventskaffee’ umbenannt wurde, beschloss der HSM sein musikalisches Jahr.
Organisatorisch hatte man die Kritik der letzten beiden Jahre positiv umzusetzen versucht, bereits um 14 Uhr die Türen geöffnet und genügend Kaffee gekocht.
So plätscherten die Gäste eine Stunde lang in den kleinen Saal des Bürgerhauses, der um 15 Uhr dann zu vollster Zufriedenheit gut besetzt war.


Auch am Programm hatte man gefeilt, um den Ansprüchen der Zuhörer und Besucher dieses Jahr zu genügen.
So eröffnete das 1. Orchester des HSM mit populären aber anspruchsvollen Titeln wie ‚Weißer Winterwald’, der ‚Petersburger Schlittenfahrt’ und ‚White Christmas’ das Adventskaffee.
Der Wunsch nach Weihnachtsliedern zum Mitsingen wurde von den jüngsten Spielern erfüllt, die teilweise im Schülerensemble wie auch später zusammen mit ihrem Dirigenten Alexander Cargnelli in Kleingruppen Weihnachtslieder wie z.B. ‚Leise rieselt der Schnee’ spielten. Und draußen lag wirklich richtiger Schnee! Und die Besucher sangen mit, so dass eine richtig heimelige Atmosphäre entstand.

Nach einer Pause, damit sich auch jeder mit jedem aus der großen HSM-Familie unterhalten konnte, wurden Ehrungen vorgenommen. Da der DHV seine ‚Ehrungs-Ordnung’ geändert hat, kamen zum ersten Mal unsere jüngeren Vereinsmitglieder zum Zuge, die für 5-jährige Vereinszugehörigkeit  geehrt wurden, was sie natürlich mit besonderem Stolz erfüllte.

Wie gewohnt unterhielten anschließend die HSM-Oldies die Zuhörer, dieses Mal mit dem ‚Radetzky-Marsch’, einem Potpourri mit Titeln aus der Karl-May-Suite und zum Schluss mit dem Marsch ‚Sennengruß’. Obwohl dies ein ‚steinalter’ Ländler ist, erntete er tobenden Applaus und so musste noch eine Zugabe gespielt werden: der Tango ‚La Morenita.’

Ein guter Schluss ziert alles und wie in den Ankündigungen versprochen, wurden noch einmal 2 absolute Highlights aus dem Herbstkonzert vorgetragen:
‚You raise me up’ und das Medley ‚Udo Jürgens in Concert’ mit Alexander Cargnelli als Dirigent, der gleichzeitig den Klavierpart auf dem Keyboard spielen musste, da unser Klavierspieler leider verhindert war. Obwohl Alexander das ‚Multitasking’ nicht liebt, meisterte er es problemlos.
Die Zugabe stand schon auf dem Programm, durfte auch als Zugabe gespielt werden, nachdem das Publikum den Auftritt des 1. Orchesters mit großem Beifall bedacht hatte: ‚I just called to say I love you’.

Wieder geht ein Jahr zu Ende und wir bedanken uns bei allen Spielern und all unseren aktiven ‚passiven’ Mitgliedern für ihr Engagement in 2010.
Lasst uns im Jahr 2011 zu neuen Ufern aufbrechen  ( z. B. nach Berlin und Brandenburg ??? !!) und von unseren Zuhörern wünschen wir uns gut besuchte Konzerte:
 
am 15. Oktober 2011 das Jahreskonzert
und am 11. Dezember 2011 das Adventskaffee
im Bürgerhaus Stuttgart-Möhringen

Alles Gute und bleiben Sie gewogen und vor allem bleibt / bleiben Sie gesund!

                                                                         (12. 2010 Heidrun Cargnelli)


  

Auftritt des HSM beim Möhringer Christkindlesmarkt am 27. 11.  2010

Es war eine Premiere der ganz besonderen Art.
Kein Spieler und keine Spielerin konnte sich daran erinnern, jemals bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Freien gespielt zu haben.
Manche erinnerten sich noch an Auftritte zur Eröffnung des Christkindlesmarkt für die Marktbeschicker im Sitzungssaal des Möhringer Rathauses, der immer angenehm geheizt war, dafür bei morgendlicher Stunde, so gegen 9 Uhr morgens.

Nach jahrelanger Pause wurden wir nun wieder einmal eingeladen, unseren musikalischen Beitrag um 15 Uhr vor dem Gemeindehaus der Martinskirche zu leisten.
Wir wollten es versuchen und nur bei Regen oder Schnee nicht auftreten.
Mit einer so schönen vorweihnachtlichen Kälte und Schnee um uns herum hatten wir nicht gerechnet.

Trotzdem: 14 Spieler und Spielerinnen hatten die Strapazen auf sich genommen und die Akkordeons, Bässe und Verstärker zwischen Buden und Menschen weit her von einem erkämpften Parkplatz transportiert, im Gemeindehaus noch etwas gewärmt und anschließend ins Freie gebracht.
Eingemummt in warme Winterjacken, links einen Handschuh, rechts eine kalte Hand, präsentierten wir uns der Öffentlichkeit. Nur dem Dirigenten, Alexander Cargnelli, machten die Kälte nichts, er musste ja nicht spielen.

Nachdem die Kirchenuhr 15 Uhr geschlagen hatte, begannen wir mit der ‚Petersburger Schlittenfahrt’. Was niemand mehr wusste, kurz darauf fing das 3-Uhr Läuten der Kirchenglocken an, und anstatt von Glocken der Schlitten begleitet zu werden, übertönte uns das Glockengeläut der Martinskirche. Was bei den Zuhörern ankam, wissen wir nicht, aber wir haben uns recht angestrengt.
‚White Christmas’ und ‚Sleigh Ride’ waren dann viel besser zu hören und eine kleine aber stattliche Menge an Zuhörern genossen dann unseren ersten Auftritt im Schnee. Erstaunlicherweise liefen die kalten Finger besser als erwartet und laut Zuhörern spielten wir recht gut und die Musik kam gut an.

Schade, dass der Aufwand für diese 15 Minuten so riesengroß war, Spaß hat es trotzdem gemacht und so mancher bummelte noch über den Christkindlesmarkt und genehmigte sich eine Wurst und einen Glühwein.

Wir danken allen Spielern und Spielerinnen recht herzlich für ihren großen Einsatz für unseren Handharmonika-Spielring Möhringen!!!

Bilder des Auftrittes auf dem Christkindlesmarkt: (zum vergrößern, drauf klicken) 


                                                                               (11. 2010 Heidrun Cargnelli)


  

"Herbstkonzert" des HSM am 2. Oktober 2010

Mundpropaganda und eine außerordentlich gute Präsentation des Konzertes in der Presse bescherte dem Handharmonika-Spielring ein angenehm gefülltes Haus.
Innerhalb von 2 Tagen verdreifachte sich die Zahl der verkauften Karten, was für die Besucher mit einem einzigen Nachteil verbunden war: die Brötchen waren aus!!!

Die herbstliche Dekoration verbunden mit der Farbenvielfalt der HSM-Fahnen, das Wetter genau richtig für ein Konzert – nicht zu schön für einen Ausflug, aber auch nicht zu schlecht, um zu Fuß ins Möhringer Bürgerhaus zu gelangen – es passte einfach alles beim Herbstkonzert des HSM.

Das Programm war dieses Mal einfach auf gute Unterhaltung, ohne Kenner der Akkordeonszene sein zu müssen,  ausgelegt.

Die Jüngsten machten wie immer den Anfang mit dem Titel ‚Looping’. Wie unschwer zu erkennen war, mussten ein paar ‚Große’ aushelfen, da aus verschiedenen Gründen nicht alle jungen Spieler an Bord waren. Doch dafür strengte sich das kleine Projektorchester riesig an und spielte sehr sauber zum großen Erstaunen der Zuhörer. Wieder einmal: klein und fein.

Das Jugend-Ensemble – geschwächt durch Schule und Fußball – lieferte eine äußerst präzise Vorstellung ab mit den Stücken ‚It’s Rocktime’ und ‚Partyfever’, die genau so klangen wie ihre Titel. Selbst Kenner der Musikszene waren begeistert von der Präzision und dem Drive, den die Jugendlichen vollkommen unaufgeregt präsentierten.

Das Ensemble ‚Querbeet’ hatte sich ein ABBA-Medley ausgesucht und fast ein Jahr lang daran geprobt – in immer wieder unterschiedlicher Besetzung. Auch hier setzte sich ein Trend im Verein fort: nämlich dass Schul – und Berufsausbildung unseren Spielern die Zeit nehmen, nicht nur zum Üben, sondern grundsätzlich zum Probebesuch. So war dieser mit viel Beifall bedachte Beitrag für längere Zeit der letzte seiner Art. ‚Schade’ hieß das Raunen im Publikum in der Übersetzung.

Bevor nun der ‚Gastauftritt’ unseres Dirigenten Alexander Cargnelli Gehör finden sollte, wurden die anstehenden Ehrungen durchgeführt.

Carolin Bernhard für 15 Jahre  und   Lucy Geldner für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft im HSM:
Elfriede Benesch und Wilfried Cargnelli für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft im HSM.
Heinz Baitinger vom DHV und Dr. Ralf Ulmer, Vorstand des HSM, führten diese Ehrungen in gewohnt lockerer und humoriger Weise durch, so dass auch Außenstehende amüsiert applaudierten für diese besonderen Ehrungen.

Höhepunkt des Abends war der  Auftritt unseres jungen Dirigenten, der in diesem Jahr schon das zweite Mal als Solist im HSM sein Können unter Beweis stellten durfte. War es im März noch die Klassik und Originalmusik auf dem Akkordeon, so bewies er dieses Mal sein Talent in der Sparte ‚Virtuose Unterhaltungsmusik’  mit französischen Schnellpolkas, einer Bearbeitung von Tico Tico und einer eigenen Interpretation von Richard Gallianos ‚Tango pour Claude’. Warum und was er noch studiert, bewies  seine Jazz-Improvisation über ‚Autumn Leaves’.

Durstig wie er war, erhörte Alexander Cargnelli sein Publikum dennoch, das pfiff, klatschte und jubelte und beging als Zugabe einen Stilbruch, indem er einen kurzen Oberkrainer zu Gehör brachte.

In der Pause – die für das Konzert zwar zu lange aber für Gespräche viel zu kurz war – stürzte sich das Publikum begierig auf die einmalig guten Brötchen und die kühlen Getränke.

Der zweite Teil wurde von den HSM-Oldies eröffnet, dem einzigen Ensemble, das ohne Dirigent spielt. Dank ausführlicher und vieler Proben –auch in der Sommerpause – gelang es den Oldies but Goodies, die Zuhörer mit Melodien wie ‚In einer kleine Konditorei’, Sassa’ , ‚Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren’ bis hin zu ‚Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei’ zum Mitsingen und Mitsummen zu bringen.
Das war Gänsehautfeeling pur, wie Zuhörer berichteten, was nur noch übertroffen wurde vom Mitklatschen beim bekannten Radetzky-Marsch. Die wunderbaren Zuhörer benahmen sich wie diejenigen des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker. Gute Schule!!!

Den Höhepunkt des orchestralen Abends bildete  wie immer das 1. Orchester des HSM.

Der Titel ‚You raise me up’ wurde so gefühlvoll vom Orchester interpretiert, dass selbst der Dirigent sprachlos war und emotional tief berührt.

Weil wir einen guten Klavierspieler haben, Lukas Bürklein, der bei ‚Jugend Musiziert’ mit seinem Ensemble einen Preis gewonnen hat in diesem Jahr, konnte das Medley ‚Udo Jürgens in Concert’ aufgeführt werden. Dank Udos vielfältigen Rhythmen und Melodien wurde es den Zuhörern trotz des 15-minütigen Stückes keine Sekunde langweilig.
Auch die Spieler waren gut beschäftigt, hochkonzentriert den nächsten Rhythmus zu erwischen und die unterschiedlichen Stücke entsprechend zu gestalten.

Astor Piazollas ‚Tanit anni prima’ bildeten den Schluss des Konzertes. Eine gefühlvolle Art Ballade, die das Konzert abrundete.

Oder leider doch nicht??? Denn natürlich forderte das Publikum eine Zugabe, die wiederum aus dem letzten Teil des Udo-Jürgens Medleys bestand : ‚Aber bitte mit Sahne’ und ‚Merci cheri’.

Die Zuhörer wurden zwar wieder geweckt, doch durch das Abtreten des Orchesters eher zum Heimgehen aufgefordert, aber noch lieber zum Wiederkommen.

Ein großer Dank gilt dem Schlagzeuger Mario Nortmann aus Trossingen und unserem Kai Ruthardt aus Möhringen. Sie führten uns sicher durch sämtliche Rhythmen und animierten uns Spieler zum stilsicheren Spiel.
Großer Dank geht auch an unsere Helfer im Verein und natürlich an unser Super-Publikum, das durchhielt, mitmachte und uns mit viel Applaus bedachte.

Das Brot des Künstlers, was will man mehr.
Auf Wiedersehen im nächsten Jahr, oder vielleicht bei unserem ‚Adventskaffee’ am 12.12.2010

Bilder des Herbstkonzertes finden Sie in der Galerie | hier klicken |

                                                                               (10. 2010 Heidrun Cargnelli)


  

Schülerkonzert am Freitag, dem 2. Juli 2010

Bereits zum dritten Mal fand am 2. Juli 2010 das sommerliche Schülerkonzert des HSM im Gottlob-Auwärter-Raum des Möhringer Bürgerhauses statt.
Bei hochsommerlichen Temperaturen draußen wie drinnen gaben unsere Spieler wie immer ihr bestes. Obwohl bedauerlicherweise 5 Spieler nicht teilnehmen konnten, kam doch ein außerordentlich buntes Programm zustande.

Premiere hatten unsere Kleinsten an der Melodika. Als Einstiegsinstrument anstatt der Flöte eignet es sich bestens, um später auf das Akkordeon umsteigen zu können. Begleitet wurden sie auf dem Klavier von Alexander Cargnelli.

Das Repertoire ging von ‚Summ, summ, summ’, über Titel wie ‚Zwergenwalzer, In der Fliegenpilz-Bar’, über bekannte Titel wie ‚Camptown Races, Old Folks at home, Skip to my Lou, Auld Lang Syne, Kalinka’, bis zu modernen Songs wie ‚Rice, Sunday Morning , Trip nach Rockhausen’ und sogar  einem Jazz-Titel ‚Lazy Bluestime’.

Wie immer waren alle sehr aufgeregt, was zu mancher Unsicherheit führte, aber erstens ging es allen so und zweitens trafen sie auf ein verständnisvolles Publikum.

Die Fortschritte seit dem letzten Vorspiel waren deutlich zu hören. Nicht nur technische Verbesserungen, sondern vor allem musikalische Fortschritte und ein deutlich mutigeres Auftreten waren unübersehbar und unüberhörbar.

Die Zuhörer hatten wieder einmal ihre helle Freude. Die Stunde ging schnell vorbei, bevor es wieder das berühmte leckere Büffet und Getränke zur Stärkung gab.

Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr.

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                                                                               (07. 2010 Heidrun Cargnelli)


  

Klein aber fein - Kirchenkonzerte vom 13. und 14. März 2010

Auf Wunsch unseres Dirigenten Alexander Cargnelli setzte der Handharmonika-Spielring eine langjährige Tradition fort und absolvierte am vergangenen Wochenende zwei Kirchenkonzerte, am Samstag in der Martinskirche in Stuttgart-Möhringen und am Sonntag in der Evangelischen Peter und Paul Kirche in Leinfelden.

Die Gelegenheit bot sich, auch unsere jungen Spieler in die konzertante Musik einzuweihen und so interpretierte das Jugendorchester,  unterstützt von Mitgliedern des Ensembles Querbeet, das ‚Sanctus’ von Franz Schubert und den Choral ‚Großer Gott wir loben dich’. Einstudiert hatte die Stück Alexander Cargnelli, doch weil er sich auf seinen anschließenden Soloauftritt konzentrieren musste, wurde das Orchester von Heidrun Cargnelli dirigiert.

Souverän und fehlerfrei spielten unsere jüngsten Orchesterspieler auch unter fremder Leitung. Sie können stolz sein auf ihren ersten großen Kirchenauftritt.

Mittelpunkt der beiden Abende war der Soloauftritt von Alexander Cargnelli, der den Auftrittsort Kirche zur Demonstration der in Deutschland weniger bekannten virtuosen Akkordeonmusik, zelebriert auf einem Knopfgriffinstrument, nützte.
Es kamen Komponisten zu Gehör, die nur für Akkordeon schrieben bzw. schreiben  wie Franck Angelis und Albin Repnikow. Aber auch Johann Sebastian Bach war mit dem ‚Prélude’ aus der Englischen Suite V, die er für Cembalo geschrieben hatte, und die nur auf einem Knopfgriffakkordeon brillant gespielt werden kann, vertreten.
Wenn man Alexanders Entwicklung vom Konservatoriumsaspiranten im Jahr 2004, als er ein Stück für seine Aufnahmeprüfung beim damaligen Kirchenkonzert zu Gehör brachte, bis heute ( er steht im 6. Jahr seines Studiums in Trossingen) betrachtet, erkennt man eine deutliche Leistungssteigerung nicht nur seiner Technik, sondern vor allem seiner Musikalität.
Wenke, Glutsch, Nebl und auch Dobler, alle hatten und haben einen starken Einfluss auf seinen musikalischen Reifeprozess. Mit diesen Konzerten wollte Alexander sich die weitere wichtige Erfahrungen als Solist holen, da er ansonsten mit dem Weltmeisterensemble von 2007 ‚Art of Accordion’ nicht in demselben Maße einer alleinigen Belastung ausgesetzt ist.

Das Publikum würdigte seinen Auftritt entsprechend, aber zum Leidwesen aller gab es keine Zugabe, was nach 40 Minuten auswendig gespielter Literatur der  Jahrhunderte zu verstehen war.

Das erste Orchester unter der Leitung von Alexander Cargnelli muss ob seiner Leistung innerhalb weniger Wochen der Probearbeit besonders gelobt werden. Ein jeder und eine jede wurde von unserem jungen Dirigenten zu Höchstleistungen angespornt.
Mit den Stücken ‚Air’ von J.S. Bach, der ‚Sinfonia in B’ von J.C. Bach und der ‚Titus Ouvertüre’ von W.A. Mozart präsentierte es die Klangfülle eines Akkordeonorchesters, die die Kirchen füllte und keinen Gegensatz zur Sololiteratur sondern eher eine wohlklingende Abwechslung 
darstellte, was vom Publikum auch entsprechend gewürdigt wurde.
In so kurzer Zeit ein solch anspruchsvolles Repertoire zu bewältigen, dafür gilt dem 1. Orchester des HSM großer Dank und viel Respekt.

Erfreulich war, dass im Publikum viele neue Gesichter zu sehen waren, die den Weg in die Kirchen fanden und hoffentlich zufrieden und mit neuen Eindrücken von Akkordeonmusik  heimgingen, und die wir hoffentlich bei anderen Gelegenheiten wieder als unsere Gäste begrüßen dürfen.
Es wäre aller Ehre wert, wenn sich auch Vertreter der Presse zu einem ‚Laienkonzert’ mit Profibeteiligung einfinden würde.

                                                                                (03. 2010 Heidrun Cargnelli)


  

Erfolgreiches 2. Adventskaffee des HSM am 13.12.2009 im Bürgerhaus

Fast 50 Jahre lang war es im HSM Tradition, am 3. Advent eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Früher war dies die größte Veranstaltung des HSM im Jahr. Es spielten sämtliche Orchester, oft auch Solisten, es gab eine Tombola, der Nikolaus beschenkte die Kinder, die vorher ihre Sprüche aufsagten oder etwas Musikalisches zum Besten gaben, es gab Kaffee und Kuchen, anschließend mehrere warme Essen und Getränke, und zum Schluss spielte die Theatergruppe des Vereins ein schwäbisches Theaterstück.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Weihnachtsfeiern anderer Vereine, Schulen und private Feiern dazu, so dass immer weniger Zuhörer ( früher waren es zwischen 200 und 300 in der Turn- und Versammlungshalle) von außen kamen und das Programm der Feier verkürzt wurde.
Mit dem Umzug ins Bürgerhaus im letzten Jahr, beschloss der HSM, trotz der Häufung von Veranstaltungen, nicht mit seiner Tradition zu brechen, wohl aber der Feier einen neuen Rahmen und einen neuen Schwerpunkt an Inhalten zu geben.
Die  Veranstaltung  wurde in ‚Adventskaffee’ umbenannt und es wurde zu einer reinen Nachmittagsveranstaltung mit Kaffee und Kuchen.  

Im Vordergrund soll immer unsere Jugend stehen und abwechslungsweise eines der größeren Orchester.

In diesem Jahr eröffnete das 1. Orchester mit einem Arrangement von Alexander Cargnelli aus amerikanischen und englischen modernen Weihnachtsliedern den Nachmittag.
Anschließend bewährte sich die immer größer werdende HSM-Tastenbande mit einer Komposition des Dirigenten Alexander Cargnelli  über das Thema ‚Rudolph, the red nosed reindeer’. Zu den einzelnen Stücken wurde die Geschichte von Rudolph erzählt.
Die jungen Spieler waren mit Feuereifer dabei und zeigten, dass man das Akkordeon auch als Schlaginstrument benutzen kann und riefen nach dem Weihnachtsmann und den Geschenken.
Sowohl Spieler wie auch Zuhörer wurden auf diese Weise gefesselt.
 
Anschließend präsentierten  einige jugendliche Solisten des HSM  ihr Können vor großem Publikum, was immer sehr aufregend ist, aber nur so kann man an Vorspielerfahrung und Sicherheit gewinnen.
  
Den größten Auftritt hatten dann die HSM-Oldies, die vom Marsch, über ‚Musik zum Träumen’ bis hin zum Tango einmal mehr die Spannbreite des Akkordeons aufzeigten.
 
Den Schluss machte wieder einmal das 1. Orchester mit dem Feuerreiter-Marsch und dem Teufelstanz.
Die Zugabe musste dann der Dirigent persönlich geben mit dem ‚Tango pour Claude’ von Richard Galliano.

Zur allergrößten Zufriedenheit des Vereins war der 2/3 Saal des Möhringer Bürgerhauses dieses Jahr voll besetzt und es herrschte eine wunderbare vorweihnachtliche Atmosphäre dank des liebevoll dekorierten Saals.

Sicher kann man diese Veranstaltung noch verbessern – wir arbeiten daran – aber die Rückmeldungen waren allseits sehr positiv. Wir danken auch all unseren Spielern für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe bei der Veranstaltung.

Der HSM ist stolz, bereits im 2. Jahr des Möhringer Bürgerhauses diese alte und doch neue Veranstaltung in der Weihnachtszeit so erfolgreich durchgeführt zu haben.

Wir freuen uns auf das Jahr 2010 mit vielen Zuhörern bei unseren Konzerten.

                                                                                (12. 2009 Heidrun Cargnelli)


  

Nomen est Omen

Der Handharmonika – Spielring Stuttgart – Möhringen präsentierte am Sonntag, dem 15. November 2009 das Ensemble ‚Art of Accordion’ im Bürgerhaus Möhringen.

Eine Matinée zu veranstalten mit freiem Eintritt war den Versuch wert, da das Ensemble am Tag zuvor einen Gastauftritt in Leonberg hatte, und sozusagen auf der Heimreise war.  
Trotz weniger Pressebeiträge in den Zeitungen  hatten sich fast 200 Zuhörer im Ursula-Ida-Lapp Saal des Möhringer Bürgerhauses eingefunden.  

Alexander Cargnelli, Ralf Brendle, Clemens Tschallener und die beiden Damen des Ensembles, Michaela Hepp und Sarah Staiger präsentierten auf ihren Akkordeons exzellent gespielte und inszenierte Musik quer durch fast alle Bereiche – vorwiegend Klassik, aber auch Strauß und Piazolla standen auf dem Programm. Sie machten ihrem Namen – die Kunst des Akkordeons – alle Ehre.

Dass sie inzwischen Schauspielunterricht genommen hatten und alle Stücke auswendig spielten, machte sich bei der  Kommunikation mit dem Publikum bemerkbar.

Mit Augen und Ohren verfolgten die Zuhörer ohne ein Gehüstel  und ohne einen zu früh kommenden Applaus gespannt und gebannt  das knapp einstündige Konzert. Obwohl die Zuhörer durch frenetischen Beifall noch Zugaben forderten, mussten sie sich mit einer einzigen Zugabe begnügen.  Die Künstler hatten ihr Bestes gegeben und waren nach dieser Konzentrationsleistung doch etwas erschöpft. Dafür standen sie nach dem Konzert bereitwillig für Fragen und Informationen allen Zuhörern  Rede und Antwort und mussten viele Autogramme schreiben.

Für den Handharmonika-Spielring Stuttgart- Möhringen war dieser Auftritt eine gute Reklame, denn dieses Konzert konnte beweisen, dass man auf dem Akkordeon wirklich jede Art Musik spielen kann.  
Natürlich waren hier Profis – nicht umsonst waren sie Weltmeister – am Werk, aber diese Leistung sollte allen Akkordeonorchestern  und Akkordeonisten Ansporn sein.

Schade für alle Spieler und Fans, die an diesem Tag aus terminlichen und gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnten, aber sie haben immerhin die Möglichkeit, weitere Auftrittstermine des Ensembles auf deren Homepage zu erfahren und zu einem anderen Zeitpunkt diesen Hochgenuss zu erleben. www.artofaccordion.de

Wir danken der Stadt Stuttgart für ihre Unterstützung.

Bilder des Matinée Konzertes finden Sie in der Galerie | hier klicken |

                                                                                (11. 2009 Heidrun Cargnelli)


  

Vereinsausflug des HSM am 26. September 2009

Die Pflege des Kulturguts Musik ist die wichtigste Aufgabe des HSM.
Doch kann gute Musik zur Freude der Mitmenschen nur da entstehen, wo auch das Miteinander gepflegt wird und Freundschaften aufrecht erhalten werden, und nur dann überleben in der heutigen Zeit Vereine.

Zu diesem Zweck wurde am Wochenende der alljährliche Vereinsausflug veranstaltet, an dem wie immer alle Familienmitglieder und auch Freunde des HSMs teilnehmen konnten, eben die ganze große HSM-Familie.

Ziel war am hellen Morgen um 9.30 Uhr die Wimsener Höhle, die schon König Friedrich von Württemberg besucht hatte.

Alle HSM’ler, die gelenkig genug waren, in die Höhle mit dem Boot einzufahren, waren überrascht von der Stille, dem klaren Wasser und besonders von dem Duft nach Bäckerei, der durch die dort gelagerten Weihnachtsstollen entsteht. Bestimmt einmalig in Deutschland, Stollen in einer Höhle reifen zu lassen.

Nach dieser sportlichen Leistung ( Rücken waagrecht bzw. parallel zum Boden abwinkeln, um sich nicht Kopf und Rücken an der Höhlendecke anzuschlagen) wurde erst einmal ein zünftiges Leberkäsfrühstück eingelegt, das alle zu dieser frühen Morgenstunde hoch erfreute, bevor es zu Fuß entlang der Aach nach Zwiefalten ging.

Ein idyllischer Spaziergang durch Wald und Wiesen bei immer wärmer werdendem Wetter, der fast zu kurz war. In Zwiefalten besichtigten wir das wunderschöne Benediktinerkloster und die dazugehörigen Gartenanlagen.
In der sich anschließenden freien Zeit konnte man in aller Ruhe Kaffee trinken, einen Spielplatz aufsuchen, spazieren gehen oder gemütlich in der Brauereigaststätte etwas zu Mittag essen.
Das warme Herbstwetter, die besinnliche Umgebung und die Ruhe, die nur von vielen Motorrädern unterbrochen wurde, waren ein starker Kontrast zur geschäftigen Unruhe unseres Lebens in Stuttgart und Umgebung.

Um 15 Uhr ging es weiter nach Trochtelfingen zur Firma Alb-Gold, wo die Zeit schnell im riesigen, wunderschön angelegten Kräutergarten, im Kräuterlädle oder im Landgarten vorbei ging und ein jeder seinen Interessen nachgehen konnte.

Zum Abschluss hatten wir im Restaurant Sonne reserviert und konnten die phantasievollen Nudelgerichte – mit oder ohne Fleisch – genießen. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, so dass wir gar nicht mehr zum Musikmachen kamen.
Das wurde im Bus sofort nachgeholt. Unser Dirigent und unsere Ex-Dirigentin schnappten ihre Instrumente, die vereinseigenen Liederbücher wurden verteilt und dann wurden sämtliche Wunschtitel gesungen, die in die Zeit von Trochtelfingen bis Stuttgart-Möhringen hinein passten.

Obwohl es erst 20.15 Uhr war, als wir ankamen, war es schon sehr dunkel und schnell verabschiedeten sich alle, doch man war sich einig: es war ein idyllischer Tag, an dem man fern der Hektik und ohne Probebetrieb die Clubkameradschaft pflegen und vertiefen konnte.

Bilder des Vereinsausfluges finden Sie in der Galerie | hier klicken |

                                                                                (09. 2009 Heidrun Cargnelli)


 

Fest zum einjährigen Bestehen des Möhringer Bürgerhauses

Minimum an Auditorium – Maximum an Applaus

Nach dem regen Interesse, das der Tag der offenen Tür anlässlich der Eröffnung des Möhringer Bürgerhauses im März vergangenen Jahres bei der Möhringer Bevölkerung hervorgerufen hatte, war es fast zu erahnen, dass das Fest zum einjährigen Bestehen, gepaart mit einem Tag der Ideen, nicht denselben Besucheransturm erwarten ließ.

Trotzdem hatte sich der Handharmonika-Spielring Stuttgart-Möhringen selbstverständlich bereit erklärt, an diesem Fest mitzuwirken, und natürlich mit dem, was er am besten kann: mit Musik.

Nachdem der HSM innerhalb von 6 Monaten bereits drei Veranstaltungen im Möhringer Bürgerhaus durchgeführt hatte, davon zwei viel beachtete und gut besuchte Konzerte, war es klar, dass man aus dem hart erarbeiteten Konzertprogramm vom 16. Mai 2009 das Repertoire vollständig übernehmen konnte, und  mit dem Marsch ‚Feuerreiter’ und dem Stück ‚Amigos para sempre’ angereichert, ergab es ein rundes, buntes Programm rund um’s Akkordeon.

Die ‚Caribbean Fantasy’, ‚Tarantella’, ‚Elton John in Concert’ und nicht zuletzt die Bearbeitung des berühmten ‚Flick Flack’ durch Alexander Cargnelli -  mit ihm als Solist auf dem Akkordeon -  veranlasste die wenigen, aber dankbaren Zuhörer zu viel Applaus und ein paar Bravo-Rufen.

Alexander führte in seiner charmanten Art durch’s Programm, und wir konnten immerhin zwei Menschen mit diesem Konzert eine Freude machen: unserem Bezirksvorsteher, Jürgen Lohmann, da er aus beruflichen Gründen diesen Teil des Mai-Programms nicht hatte hören können, und einer älteren Dame, die wegen eines Sturzes nicht zum Konzert kommen konnte, und sich nun riesig freute, doch noch einen Teil des Konzertprogramms genießen zu können.

Erfreulicherweise war wie immer eine kleine Fan-Gemeinde von Vereinsmitgliedern anwesend, sogar aus Aichtal und Owen ( Teck) waren unsere Zuhörer angereist, natürlich noch mehrere aus der näheren Umgebung. Wir danken für das Interesse und die moralische Unterstützung.

Dank gilt all unseren Spielern, die sich – bis auf sehr wenige Verhinderte, so dass ein spielbares Orchester auf der Bühne saß – alle auf den Weg ins Bürgerhaus, nicht wie sonst freitags, sondern an einem Sonntag, gemacht hatten, obwohl es in dieser Jahreszeit genug andere Möglichkeiten gibt, den Tag auf einer der vielen Veranstaltungen in und um Stuttgart zu verbringen.

Besonders gut getan hat uns die Umrahmung unserer Musik durch zwei sehr junge Talente:
Lukas Bürklein am Klavier, der uns wie immer sehr gut begleitete,  und Marco Zorn, der dafür sorgte, dass wir nie aus dem Takt kamen.

Obwohl der Zeitrahmen es noch ermöglicht hätte, eine Zugabe zu spielen, so wollten wir die Besucher nicht zu sehr verwöhnen, das wollen wir lieber bei unseren Konzerten tun:
unsere Zuhörerschaft immer wieder überraschen und mit schöner, abwechslungsreicher Musik verwöhnen.

                                                                                (07. 2009 Heidrun Cargnelli)


 

Seniorennachmittag im Pflegezentrum Bethanien am 8. Juli 2009

In diesem Jahr war es nach langer Zeit einmal wieder  der Wunsch, dass die Schüler des HSM beim Seniorennachmittag im Pflegezentrum Bethanien mitwirken sollten.

Da dieser immer an einem Mittwochnachmittag stattfindet, konnten leider nicht alle Schüler an diesem Vorspiel teilnehmen. Deshalb hatten auch Heidrun Cargnelli und Carina Mack einen Teil der Musikstücke übernommen und spielten bekannte Volkslieder.
Dies gefiel den Bewohnern des Seniorenheimes natürlich sehr gut, denn da konnten sie richtig mitsingen, aber der Höhepunkt für die älteren Menschen waren unsere kleinen Spieler !!! Sie kamen noch besser an, egal was und egal wie sie spielten.

Die Schüler konnten aus ihrem Repertoire 2 - 3 von ihren Lieblingsstücken vorspielen und auch hier versuchten die Heimbewohner mitzusingen. Das brachte die jüngsten Schüler, die das nicht so gewohnt waren, ein wenig aus dem Konzept.  Obwohl Heidrun sie vorgewarnt hatte, dass die Bewohner  immer gerne mitsingen, auch bei unbekannten Stücken, war dies doch sehr schwierig.
Aber beim nächsten Mal kennen sie es dann schon.

Wir konnten sehen, dass es für alle Beteiligten ein gelungener Nachmittag war, denn sowohl die Spieler wie auch die  Senioren strahlten über das ganze Gesicht. Alle wünschten sich, dass unsere Kinder recht bald wiederkommen sollten.
Auf dem Weg zurück in ihre Zimmer sprachen sie von nichts anderem. Eine ältere Dame sagte, es sei so schön gewesen, dass sie die ganze Nacht davon träumen würde.

Ein gelungenes Miteinander von Jung und Alt und zur Belohnung bekamen die Schüler ein Eis.

                                                                              (07. 2009 Lucy Geldner / HC)


  

Schülervorspiel am 3. Juli 2009 im Bürgerhaus

Wie in jedem Jahr gab es auch am Freitag, dem 3. Juli 2009  für die Schülerinnen und Schüler des HSM die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Um 17 Uhr traf man sich im Möhringer Bürgerhaus im Gottlob-Auwärter-Raum.

Alexander Cargnelli gab zu jedem seiner Schüler eine kleine Information . Er berichtete über den musikalischen Kenntnisstand, seit wann man Akkordeon- oder Klavierunterricht hat und welche Stücke gespielt werden. Jeder Spieler durfte sich ein oder zwei Stücke heraussuchen.

Es war ein sehr abwechslungsreiches Programm, und obwohl alle zum Teil auch aufgeregt waren, haben sie ihre Sache in diesem Jahr sehr gut gemacht.
Zwischendurch gab es eine kleine Pause, in der man sich mit Kaffee, erfrischenden Getränken, Kuchen oder Snacks stärken konnte, die von den Eltern gespendet waren.

Danach ging es zügig weiter, es gab sogar einen Programmpunkt mit Kammermusik. Ein Klavierschüler hatte von sich aus mit seiner Schwester, die Klarinette spielt, ein Stück gemeinsam vorbereitet und sie trugen dies gekonnt vor.

Jeder Spieler und jede Spielerin erhielt vom Verein ein kleines Geschenk als Anerkennung für ihre Leistungen.

Für alle, die dabei waren, war es sicher ein netter Nachmittag  und man konnte auch die Fortschritte hören, die die Schüler vom letzten Vorspiel beim Adventskaffee bis zu diesem gemacht haben.
Dazu kann man nur sagen - weiter so!!!

Bilder des Schülervorspiels finden Sie in der Galerie | hier klicken |

                                                                              (07. 2009 Lucy Geldner / HC)


  

Gastauftritt bei einer kirchlichen Trauung am 6. Juni 2009 in der Martinskirche Stuttgart-Möhringen

Am Samstag umrahmte der Handharmonika-Spielring Stuttgart-Möhringen die Hochzeit eines jungen Möhringer-Unteraicher Brautpaares. Der Auftritt  war das Hochzeitsgeschenk einer Freundin, einer Spielerin des HSM.

Das Brautpaar hatte sich die Stücke ‚Londonderry Air’ und ‚Amigos para sempre’ gewünscht.

Die beiden Stücke kamen bei der Festgemeinde gut an, auch die Pfarrerin war begeistert, vor allem der Einsatz der Mundharmonika bei ‚Londonderry Air’ hat ihr sehr gut gefallen.

 

Es fehlen auf dem Foto: Daniela und Alex, der dem Kantor die Noten umblätterte :D

                                                                                                (06. 2009 HSM)


  

Konzert “Musik und Künstler” am 16. Mai 2009 im Bürgerhaus

Am 16. Mai 2009 fand das erste Konzert unter der musikalischen Leitung von Alexander Cargnelli im Bürgerhaus statt. Das Motto lautete “Musik und Künstler aus Möhringen - Trossingen - Japan”. Um 18 Uhr wurden die Türen zum Ursula-Ida-Lapp-Saal geöffnet. Die Besucher strömten und nachdem der Kartenvorverkauf etwas schleppend begonnen hatte, konnte der HSM 200 Gäste als Zuhörer begrüßen.

Das Ensemble ‚Querbeet’  feierte an diesem Abend seine Premiere mit den Stücken ‚ Salsa Picante’  und ‚ Paradiso’. Sie machten ihre Sache gut denn sie spielen genau wie die ‚HSM-Oldies’ ohne Dirigent.Die ‚HSM-Tastenbande’  machte einen Ausflug, der zwischendurch mit einem netten Text unterstrichen wurde und man sich den Ausflug sehr gut vorstellen konnte.
Dann kam das Schülerorchester, das mit dem Potpourri ‚Starter Kids 2’ und dem Titel ‚It’s Rocktime’  einen gelungenen Beitrag zum Konzert lieferte.

Der Höhepunkt des  Konzertes war der Auftritt von Naoko und Andreas Nebl mit der Chromonika (chromatische Mundharmonika) und dem Akkordeon. Hieraus erklärt sich  auch der erweitete Untertitel zum Motto des Konzertes, denn Naoko Nebl ist Japanerin und Andreas Nebl ist Dozent am Hohner-Konservatorium in Trossingen, unter anderem noch Lehrer unseres Dirigenten, Alexander Cargnelli.
Es war ein musikalischer Hochgenuss, den beiden zuzuhören und entsprach allen Erwartungen. Interessant, was aus einer Chromonika alles herauszuholen ist! Dies wurde auch vom Publikum durch anhaltenden Applaus honoriert.

In der Pause wurden die Gäste mit Getränken und belegten Brötchen versorgt.

Nach der Pause spielten die ‚HSM-Oldies’ ein Potpourri mit weltberühmten Melodien unter dem Titel ‚ Du bist verrückt mein Kind’. Sie begeisterten in bewährter Weise das Publikum und animierten zum Mitsingen und Mitklatschen, wie das keinem anderen Orchester gelang.

Den restlichen Teil des  Konzertes gestaltete das 1. Orchester mit der ‚Caribbean Fantasy’ ,der ‚Tarantella arrabiata’ und dem bekannten Akkordeon-Stück  ‚ Flick Flack’ . Dieses Stück hatte Alexander Cargnelli  für Soloakkordeon  mit Akkordeonorchester  arrangiert. Nachdem die Finger nur so über die Tasten hüpften, gab er noch ein Jazzstück als Zugabe zum Besten.  Zum Abschluss spielte das 1. Orchester noch ein Potpourri mit Titeln  von Elton John.
Musikalische Unterstützung hatten wir am Flügel, am Schlagzeug und an den Pauken.

Es war wieder ein gelungenes Konzert und hat sicherlich dem Publikum genauso viel Spaß gemacht wie den Spielern.

Wir hoffen auf weiterhin so gut besuchte Konzerte und denken, dass mit einem  breit gefächerten Programm wie diesem für jeden Geschmack etwas dabei war und sein wird.

Bilder des Konzertes finden Sie in der Bildergalerie | hier klicken |
Presse: Vorbericht der "Filder-Zeitung" und "Möhringen Aktuell"  | Artikel öffnen |

                                                                              (05. 2009 Lucy Geldner / HC)


  

Jahreshauptversammlung vom 13. März 2009 im Bürgerhaus
Resümee des Jahres 2008 und einen positiven Ausblick in das kommende Jahr

Zum ersten Mal fand die Jahreshauptversammlung des HSM im neuen Möhringer Bürgerhaus statt. Zu Beginn stand ein Rückblick des Vorstandes auf ein erfolgreiches Jahr 2008 auf dem Programm:

-  die Mitwirkung von Alexander Cargnelli als Solist an der offiziellen Einweihung des Möhringer 
   Bürgerhauses sowie einer gelungenen Präsentation des Vereins am Tag der offenen Tür des
   neuen Bürgerhauses am 2.März 2008

-  ein  gelungener zweitägiger Jahresausflug und einem gleichzeitig stattfindenden      
   Spielerwochenende am Schluchsee ( Schwarzwald)

-  mit verschiedenen Feiern und Festen von Vereinsmitgliedern.

-  mit dem Höhepunkt des Vereinsjahres: dem Jubiläums-Galakonzert am
   11. Oktober 2008 unter Mitwirkung des ‚Orchesters Hohnerklang’, wobei die großartige  
   Resonanz sowohl in Möhringen wie auch bei anwesenden Akkordeon-Vereinen aus der 
   Umgebung die Vorstandschaft mit Stolz erfüllte.

-  mit einer neu gestalteten Weihnachtsfeier mit dem Titel ‚Adventskaffee’, die in der  
   Bevölkerung Anklang fand und zur allgemeinen Zufriedenheit ablief. Allerdings sollte eine  
   veränderte Konzeption im Jahr 2009 zu einer weiteren Verbesserung beitragen.

Erfreut äußerte sich der Vorstand zur Zahl der aktiven Mitglieder im Verein, vor allem über unseren Nachwuchs.
 
Nach diversen Rücktritten verschiedener Vereinsmitglieder erfolgten mit den Neuwahlen neue Besetzungen dieser Ämter. Allen voran die Besetzung des Posten des 2. Vorstandes durch Petra Ruthardt.
Eine einzelne Auflistung der Amtsinhaber und der Mitglieder des Ausschusses findet sich hier auf der Internetseite unter Verwaltung.


Die neu gegliederte Verwaltung des HSM für das Jahr 2009

Im Mittelpunkt des restlichen Abends standen dann Beitragserhöhungen, die zur allgemeinen Zufriedenheit und unter Berücksichtigung einer Familienkomponente familienfreundlich gestaltet wurden.
Der neue Newsletter, Stammtischtermine und Veranstaltungen für 2009 wurden angesprochen und diskutiert. Die Ergebnisse und Termine werden sowohl im Rundschreiben zur Jahreshauptversammlung wie im Newsletter und auf der Homepage des HSM bekannt gegeben.
Nachdem die Versammlung um 22 Uhr beendet sein musste, da das Bürgerhaus um diese Zeit seine Pforten schließt, musste leider auf ein geselliges Beisammensein verzichtet werden.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2009!

                                                                                 (03. 2009 Heidrun Cargnelli)


  

Neuer Name, neuer Ort - das "Adventskaffee" fand beim Publikum großen Anklang! 

Mit Freude durften wir feststellen, dass unsere neu kreierte frühere Weihnachtsfeier mit dem Titel "Adventskaffee", großen Anklang bei unserem Publikum fand, zumal diese Veranstaltung zum ersten Mal im neuen Möhringer Bürgerhaus stattfinden konnte. 
Bei freiem Eintritt und kostenloser Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, konnte sich unser Vorstand Dr. Ralf Ulmer nicht verkneifen, die zahlreich anwesenden Gäste zu einer Spende für diese völlig unübliche "Großzügigkeit" eines schwäbischen Vereins zu animieren und dadurch auch seine schwäbische Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 

Den festlichen Rahmen dieses Nachmittags bildete das 1. Orchester mit einem Weihnachtsliederpotpourri, wobei das Publikum die Gelegenheit hatte, sich selbst beim Mitsingen einzubringen. 
Einen Höhepunkt bildeten die Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder. Für 60 Jahre HSM wurden Else Gras, Willi Günther, Karl Mezger und für 50 Jahre HSM Roland Metzger und Irma Mayer vom Vorstand Dr. Ralf Ulmer geehrt. Irma Mayer durfte für ihre 50 Jahre als "Spielerin" im HSM eine besondere Ehrung des DHV durch den DHV-Vorsitzenden des Bezirks Stuttgart-Ludwigsburg entgegennehmen.

Das vor allem auf unsere Jugendspieler abgestimmte Programm fand mit den solistischen Vorträgen auf dem Akkordeon und auf dem Klavier viel Beifall. Vor allem zeigten die Spielgruppen dieser "kleinen Künstler" unter der Leitung von Alexander Cargnelli, dass man schon nach kurzer Spielpraxis einen beachtlichen Erfolg erzielen kann. 
In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei unseren Musiklehrern, Alexander Cargnelli und Heidrun Cargnelli für ihre hervorragende musikalische Ausbildung unserer Jugendspieler recht herzlich bedanken. 

Für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte das 1. Orchester unter der Leitung von Alexander Cargnelli mit dem Marsch "Feuer und Flamme" und dem zweiten Teil des Weihnachtsliederpotpourris.

Wir sind glücklich, dass wir unseren Gästen einen abwechslungsreichen Nachmittag bieten konnten und verbinden dies mit der Hoffnung, auch zukünftig diese Veranstaltung in ähnlicher Weise wiederholen zu können. 
Wir danken allen Spielern und Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung und Mithilfe sowie unseren Gästen für ihre großzügigen Spenden. Den schwäbischen Albverein der Ortsgruppe Möhringen gebührt besonderen Dank, dass sie uns ihre Weihnachtsdekoration zur Verfügung gestellt haben. 

Presse: Filder-Zeitung "Handharmonika-Spielring ehrt langjährige Mitglieder"  | Artikel öffnen |

                                                                                 (12. 2008 Wilfried Cargnelli)
 
 
Jubiläums-Galakonzert am 11. Oktober 2008 im Bürgerhaus in Stuttgart-Möhringen

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des HSM im Jahre 2007 wurde nach Fertigstellung des Bürgerhauses dieses Jubiläum mit einem großen Konzert im Bürgerhaus gefeiert.
Um diesem Konzert noch den passenden Rahmen zu geben, waren namhafte Gäste, die den Abend bereicherten, eingeladen.

Zum einen konnte Sarah Jahncke, bekannt aus der Sendung “Deutschland sucht den Superstar”, ihr gesangliches Können zeigen und im 2. Teil des Konzertes war das Orchester Hohnerklang aus Trossingen für die Unterhaltung des Publikums eingeladen.

Doch zuvor durften die Orchester des HSM im 1. Teil vor ausverkauftem Saal (550 Zuschauer) zeigen, wofür sie die ganze Zeit eifrig geübt hatten.
Alexander Cargnelli präsentierte Ausschnitte aus seinem Programm für die Weltmeisterschaft in Glasgow. Dies war ein weiteres Highlight an diesem Abend.
Den 1. Konzertteil beendete das Gesamtorchester mit dem Stück “Time to say Goodbye”. Hierbei übergab Heidrun Cargnelli den Dirigentenstab an ihren Sohn Alexander Cargnelli, der sein Musikstudium am Hohner-Konservatorium in Trossingen mit Erfolg abgeschlossen hat. Von nun an wird Alexander Cargnelli die komplette musikalische Leitung der Orchester übernehmen.
Nach diesem Platzwechsel dirigierte er nochmals den Sch
luss von “Time to say Goodbye”. 

In der Pause wurden die Gäste dann mit Getränken und kleinen Speisen bewirtet und mit vielen Helfern konnten wir den großen Ansturm auch sehr gut bewältigen.

Im 2. Teil kamen die Spieler des Vereines auch in einen musikalischen Hochgenuss, denn das Orchester Hohnerklang hatte auf der Bühne Platz genommen.
Sie hatten wirklich Musik für jedermann dabei, die aus verschiedenen Stilrichtungen und Zeitepochen waren. Glänzen konnten hier auch die Weltmeister auf der Chromonika mit ihren solistischen Einsätzen und das Mundharmonika-Ensemble Harmonicamento.
Der Applaus wollte nicht enden, als Hohnerklang zum Schluss kommen wollte. Der Saal tobte und es gab noch weitere Zugaben.

Schade war nur, dass es dann endgültig zu Ende war, denn es war ein Riesenerfolg, ein herrliches Konzert, ein tolles Erlebnis und für viele eine super Erfahrung.

Wir würden uns freuen, wenn viele der anwesenden Zuhörer auch weiterhin zu unseren Konzerten kommen und Spaß an der Musik haben würden! 

Bilder des Konzertes finden Sie in unserer Galerie | hier klicken |
Presse: Möhringen Aktuell "Generationswechsel mit schönen Tönen" | Artikel öffnen |  
Presse: Stuttgarter Wochenblatt "Ihr Herz schlägt im richtigen Takt" | Artikel öffnen |

                                                                                      (10. 2008 Lucy Geldner)

Einweihung des neuen Möhringer Bürgerhauses am 1. und 2. März 2008 

Unser Spieler und Dirigent Alexander Cargnelli hatte bei der offiziellen Einweihungsfeier am Samstag den 1. März die Ehre, in seiner Eigenschaft als amtierender Akkordeon –Ensembleweltmeister die Veranstaltung zu umrahmen, zusammen mit der Orchestervereinigung Stuttgart-Möhringen.
Passend zu den offiziellen Einweihungsreden fanden die musikalischen Darbietungen bei dem Publikum großen Anklang.
Besonders die Variationen über „Schwarze Augen“, von Rudolf Würthner arrangiert, zeigte die brillante solistische Technik und die ausgeprägte Musikalität von Alexander Cargnelli, was zugleich eine gute Werbung für das Akkordeon war. 

Am Sonntag den 2. März, dem zweiten Tag der Einweihungsfeierlichkeiten, waren fast alle Möhringer Vereine und Institutionen mit Auftritten im „Ursula Lapp“- Saal zugegen. Auch der Handharmonika-Spielring Stuttgart-Möhringen stellte vor voll besetzten Reihen mit seinen musikalischen Darbietungen sein Können unter Beweis, was ebenfalls mit großem Beifall honoriert wurde.
Sämtliche Vereine präsentierten sich unter anderem mit Schautafeln, Prospekten, Bildern und  Musikinstrumenten den Bürgern, was auch mit viel Anerkennung und Aufmerksamkeit aufgenommen wurde.

In diesem Zusammenhang möchten wir unserem Bezirksvorsteher, Herrn Jürgen Lohmann und seiner ihm zur Seite stehenden Rathaus – Crew für ihren unentwegten Einsatz vor und während der Einweihungsfeierlichkeiten ganz herzlich danken.

Bilder zum Tag der offenen Tür finden Sie in unserer Galerie | hier klicken |

                                                                                  (03.2008 Wilfried Cargnelli)

Alexander Cargnelli vom HSM wurde mit dem Ensemble "Art of Accordion"  Weltmeister beim Coupe-Mondiale in Washington D.C.

Einen einzigartigen Erfolg konnte dieses zwischenzeitlich hervorragend spielende Ensemble Art of Accordion mit dem Weltmeistertitel in Washington feiern!
Dies ist seit 1980 der erste WM-Titel, der wieder nach Trossingen geht. Letzter deutscher  Sieger war damals Werner Glutsch, der derzeitige Dozent von Alexander Cargnelli am Hohner-Konservatorium in Trossingen! 
Die Mitkonkurrenten aus Deutschland, Polen und der Ukraine konnten deutlich distanziert werden! Fünf der acht Jurymitglieder aus 8 verschiedenen Nationen setzten das Ensemble des Hohner-Konservatoriums auf Platz 1!
Am. 8./9: September wird das Ensemble beim 150-jährigen Hohner-Jubiläum erneut in Trossingen auftreten! 
Der Handharmonika-Spielring Stuttgart-Möhringen gratuliert seinem Spieler und Dirigenten des Schülerorchesters Alexander Cargnelli zu diesem sensationellen Erfolg und natürlich auch den Mitgliedern des Ensembles: Clemens Tschallener, Sarah Staiger, Michaela Hepp und Ralf Brendle sowie ihrem Leiter Andreas Nebl.

                                                                                                   (09.2007 HSM)

Ausverkauftes Konzert des Handharmonika-Spielrings im Festsaal Bethanien  

Am Samstag, dem 23. Juni 2007 fand das Benefizkonzert des HSMs anlässlich seines 60- jährigen Bestehens im Festsaal des Pflegeheims Bethanien statt. Sehr zur Freude des Handharmonika-Spielrings begann vor ausverkauftem Haus gegen  19.30 Uhr vor ca. 250 Zuhörern das diesjährige Konzert des Vereins.

Das erste Orchester eröffnete mit dem ‚Florentiner Marsch’ den musikalischen Teil des Programms, nachdem zuvor der 1. Vorsitzende, Dr. Ralf Ulmer mit einer kurzen Ansprache zum 60jährigen Bestehen des Vereins und zum Sinn und Zweck des Konzerts ( nämlich der Spende des Überschusses für das Möhringer Bürgerhaus ) und danach der Bezirksvorsteher, Jürgen Lohmann, mit einer launigen, sach- und vereinskundigen Rede den Abend eingeleitet hatten.

Die HSM – Oldies setzten das Programm fort mit den wie für sie gemachten Wunschtiteln ‚Allerhand aus Schwabenland’, einem Potpourri aus schwäbischen Volksliedern, virtuos arrangiert von Curt Herold,  dem ‚Tango Sentimentale’ aus den ‚Vier volkstümlichen Unterhaltungsstücken’ von Rudolph Würthner und einem Potpourri aus Titeln von Frank Sinatra arrangiert unter dem Titel ‚Frankieboy Forever’.
Alle gespielten Stücke des Abends waren von den Zuhörern der HSM -Weihnachtsfeier 2006 aus ca. 75 vorgeschlagenen, in den 60 Jahren des Bestehens gern und oft gespielten Titeln, ausgewählt worden und auf die verschiedenen Orchester des Vereins übertragen worden.
Auch unsere ‚Oldies’ machten ihre Sache sehr gut, obwohl sie weit weniger Übungsstunden absolvieren als die anderen Orchester. Einfühlungsvermögen und Routine führten zu einer gefälligen Interpretation der so unterschiedlichen Musikrichtungen.

Den letzten Beitrag vor dem Auftritt der ‚Profis’, nämlich des Ensembles des Hohner-Konservatoriums, hatte das Schülerorchester unter der Leitung von Alexander Cargnelli. Unterstützt von Carolin Bernhard und Marco Flickinger in der Begleitung und mit Marco Zorn am Schlagzeug, spielten die Jüngsten des Vereins, die fast alle bei Alexander Cargnelli in der Ausbildung stehen, das moderne Stück ‚Looping’ von Alexander Jekic mit viel Schwung und Spielfreude und vor allem richtig, zur Freude ihres Dirigenten!
Viele andere Orchester haben nicht den Mut, bei einem derartig großen Konzert ihre Jüngsten auftreten zu lassen, doch der HSM stellt die Daseinsberechtigung einer jeden Spielgruppe und eines jeden Orchesters nie in Frage und gewährt jedem einzelnen Spieler seinen Auftritt.

Die Mitte des Programms gestaltete, wie in der Presse angekündigt, das Siegerensemble von Innsbruck: das Hohner-Konservatoriumsensemble ‚Art of Accordion’. Einer der Titel, mit dem sie in der Profi-Höchststufe den 1. Platz belegt hatten, war auch Teil des Programms beim HSM, nämlich die ‚Toccata op. 7 C-Dur’ von Robert Schumann, in einer von Andreas Nebl bearbeiteten Version, eigens für das Ensemble geschrieben. Die 5 Musiker spielten das genannte Stück auswendig, wie auch beim Wettbewerb, und werden dieses Stück auch bei den Weltmeisterschaften in Washington D.C. im August dieses Jahres aufführen.
Einem jeden ‚normalen’ Akkordeonspieler würde es nicht gelingen, ein solch schwieriges Stück auch noch auswendig zu spielen! Eine enorme Leistung, die von den Zuhörern, vor allem den Insidern der Akkordeonszene, hoch geschätzt wurde, was in der Pause von allen Seiten zu hören war.
Um die Vielseitigkeit des Akkordeons zu beweisen, ging das nächste Stück von George Gershwin, die ‚3 Préludes’, in eine ganz andere musikalische Richtung. Zwar nicht sehr bekannt als Stück, erkannten Liebhaber von Gershwin jedoch sofort den für ihn so typischen Sound und Swing. 
Astor Piazolla steht für Bandoneon-Musik und seine Tangos sind inzwischen sehr berühmt geworden, doch auch hier wurde vom Trossinger Ensemble ein weitgehend unbekannter Tango mit dem Titel ‚Contrabajissimo’ gewählt, der in seiner Virtuosität allerdings noch ausgefeilter ist als bekannte Piazolla – Tangos, wie z.B. ‚Melodia en la Menor’.
Zur Belohnung für den anhaltenden Applaus gab es eine Zugabe, den  ‚Hip-Hop-Turm’, einer modernen Komposition aus dem Jahr 2005, die in Trossingen anlässlich der Osterarbeitswoche uraufgeführt wurde und das Akkordeon auch als Schlaginstrument präsentiert und die Spieler gleichzeitig als Sänger, bzw. Sprecher agieren lässt.
Nur Musikkenner können die Schwierigkeit dieses Stückes voll und ganz ermessen, denn sämtliche Talente eines Spielers werden gefordert: was hinlänglich als ‚ die spielen ja wann sie wollen’ bezeichnet werden könnte, ist höchste Konzentration,  Rhythmus, Spielen, Reden, Klopfen nach Noten. Für Laienorchester gänzlich ungeeignet, wenn auch den Spaß des Zuschauens und Zuhörens wert!!!!

Die Pause geriet etwas länger angesichts der hohen Temperaturen, damit sich jeder abkühlen konnte, erfrischende Getränke und gute Brötchen, vom Küchenteam des HSMs ( allesamt auch Spieler und Spielerinnen ) in liebevoller Arbeit belegt, zu sich nehmen konnte und die bis zu diesem Punkt großartigen musikalischen Darbietungen diskutieren und würdigen konnte.

Nach der Pause fanden sich die Zuhörer allesamt Gott sei Dank zum zweiten Teil des Konzerts ein. Es war zwar klar, dass die vor der Pause vom Ensemble erbrachten Leistungen auf keinen Fall von den Orchestern des HSM getoppt werden könnten, doch die Zuschauer waren richtig gespannt angesichts des abwechslungsreichen Programms.
Zuvor wurden allerdings noch verdiente Mitglieder des Vereins vom Vorsitzenden des DHVs Bezirk Stuttgart-Ludwigsburg, Herrn Heinz Baitinger, geehrt:
Für 50 – jährige Arbeit und Treue  zum Verein der langjährige 1. Vorsitzende Werner Kieß.
Für 40 – jährige aktive Mitgliedschaft: Frau Renate Bernhardt, für 40 – jährige Mitgliedschaft: Frau Ingrid Blümle-Sölch.
Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft: Frau Angela Ulmer und Frau Petra Ruthardt und für 15 – jährige aktive Mitgliedschaft Frau Daniela Seiffert.

Unter der Rubrik ‚Musical’ hatte der Titel ‚König der Löwen’ die Umfrage gewonnen und wurde nun vom 2. Orchester des Vereins zu Gehör gebracht. Das gefällige Arrangement von Hans-Günther Kölz war ein Ohrenschmaus, der fehlerlos  von einem in sich stimmigen Klangkörper interpretiert wurde.

Zu fortgeschrittener Stunde, was man an der Temperatur auf der Bühne und der Konzentration der Spieler etwas merkte, kam nun der Höhepunkt des Abends auf Seite des HSMs: das erste Orchester spielte die ‚Bagatelle’ von J. Rixner, einem ‚Leib- und Magenstück’ eines jeden Akkordeonvereins, was man daran erkannte, dass die Noten des Vereins ihm zum 10-jährigen Jubiläum, also vor 50 Jahren,  von einem anderen Akkordeonverein  gestiftet wurden. Die anwesenden ehemaligen Spieler, die also alle in ihrem Leben auch schon mal die Bagatelle aufführen durften, waren voll des Lobes, trotz ein paar nicht so gut gemeisterten Stellen wie in der Probe.
ie Dirigentin war trotzdem zufrieden, da die ‚Bagatelle’ 10 Jahre vorher auch aufgeführt wurde und dieses Mal eindeutig besser gespielt wurde.
Als Referenz an den langjährigen Dirigenten Heinz Oettinger kann man den Walzer ‚An der schönen blauen Donau’ bezeichnen, wobei man erwähnen muss, dass sich dieses Stück gegen so bekannte Stücke wie ‚Fortissimo’, ‚Die Reise des Indra’, ‚Der Vogelhändler’, ‚Die Tick-Tack Polka’ usw. durchgesetzt hatte. Spieler und Dirigentin, die noch unter Heinz Oettinger dieses Stück einstudiert hatten, waren es gewohnt, dass kein einziges Tempo dem anderen glich, Übergänge regelrecht einzigartig gestaltet wurden, um den typischen Strauß-Charakter heraus zu stellen, aber auch den neuen Spielern, die nie unter Oettinger gespielt hatten, machte das Stück jetzt richtig Spaß, wobei es ein Höchstmaß an Konzentration erforderte, gerade die verschiedenen Tempi richtig anzuspielen. Wir hoffen, man hörte Heinz Oettinger noch heraus!
Als letztes Stück standen die ‚Italo-Pop-Hits’ auf dem Programm, ein Potpourri italienischer Schlager, wie z.B. Mamma-Mia, Ti amo, l’Italiano usw. Nie vergessen wird das Orchester des HSMs, als beim Konzert im Jahre 2002 in Tesero, Italien dieses Stück vom ganzen Saal mitgesungen wurde und wir begeistert gefeiert wurden. Deswegen zählt dieser Titel auch zu den derzeitigen Lieblingsstücken populärer Art des Orchesters, das hervorragend von Marco Zorn am Schlagzeug unterstützt wurde.
Die Zugabe war im Programm schon ausgeschrieben worden, da sie ein weiteres Instrument, das Alexander Cargnelli beherrscht und studiert hat, präsentieren sollte:
Die ‚Londonderry Air’ in einer Bearbeitung von M. Seiber mit Alexander als Solist auf der Chromonika . Das Gesamtorchester des HSMs begleitete Alexander, der mit Unterstützung des Mikrofons ( Chromonika ‚gegen’ Gesamtorchester ) auf dieser Art Mundharmonika auch die höchsten Töne in Vollendung meisterte. Zu einer weiteren Zugabe, wie von den Zuhörern gefordert, sah sich die Dirigentin nicht mehr in der Lage, was vom Publikum dann auch akzeptiert wurde. Das kommt davon, wenn man die Zugabe auf das Programm schreibt!

Es war schön, aber auch schön anstrengend. Man hörte nur lobende Worte von einem Publikum, das einzigartig war: angezogen von der Presse sah man Leute, die teilweise noch nie in einem Akkordeonkonzert waren. Hoffen wir, dass sich das in Möhringen und Umgebung noch weiter herumspricht und dass beim nächsten großen Konzert des HSMs im Jahr 2008 im neuen, bis dahin fertig gestellten Möhringer Bürgerhaus , ein noch größeres Publikum angezogen werden kann.  

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                                                                                  (06.2007 Heidrun Cargnelli)

Der HSM spielte bei der Hochzeit von Daniela und Torsten in der Martinskirche

12 Spieler und Spielerinnen schlossen sich aus dem 1. und 2. Orchester sowie aus den HSM-Oldies zusammen, um bei der Hochzeit von Daniela und Torsten zu spielen. 
"Amigos para sempre" von Matthias Hennecke und "The Londonderry Air" von M. Seiber  wurden zu Gehör gebracht. Dabei muss der Klang in der Martinskirche so schön gewesen sein, dass es mit einer CD-Aufnahme verwechselt wurde. Für alle Gäste der Hochzeit, die es noch nicht wissen: Das war live! Für die Spieler des HSM ist es wiederum ein großes Lob! Es spricht schon von einer gewissen Qualität, was die Leute in der Kirche zu Gehör bekamen! Heidrun Cargnelli leitete das extra für die Hochzeit neu formierte Orchester. Alexander Cargnelli spielte parallel noch Orgel und begleitete somit den Gottesdienst. Dies geschah auf Wunsch von Daniela und Torsten. 
Mitgespielt haben: Carolin, Manuel und Renate Bernhard; Wilfried, Heidrun und Alexander Cargnelli; Ina und Carina Mack; Petra Ruthardt; Roland und Wolfgang Wetzel; Torsten Junge.
Zu guter letzt standen alle vor der Kirche noch traditionell Spalier! Dazu gibt es Fotos zum Anschauen! 

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                                                                               (06.2007 Alexander Cargnelli)

Alexander Cargnelli mit dem Ensemble des Hohner-Konservatoriums erfolgreich in Innsbruck

Beim World-Harmonica Festival in Innsbruck hat das Ensemble des Hohner-Konservatoriums "Art of Accordion" in der Kategorie "Spielgruppe Profi / Höchststufe" den 1. Platz belegt.
Mit 47 Punkten konnte dieses hochklassige Ensemble ein hervorragendes Ergebnis erzielen.
Jurymitglieder waren Georg Penz, Monika Klein-Travnicek und Werner Glutsch.
Der Handharmonika-Spielring Möhringen ist stolz, dass gerade dieses Ensemble bei unserem Benefizkonzert auftreten wird.
Wir gratulieren: Alexander Cargnelli, Clemens Tschallener, Sarah Staiger, Michaela Hepp und Ralf Brendle
Nächstes Ziel des Ensembles sind die Weltmeisterschaften in Washington D.C. im August dieses Jahres.

 

                                                                                                   (05.2007 HSM)

Adventsfeier des HSM im Richterkeller in Möhringen

Am Samstag, den 16.12.2006 wurde eine alte Tradition des HSM gebrochen, indem wir unsere Adventsfeier zum ersten Mal an einem Samstag im Richterkeller in Möhringen und nicht in der alten Turn - und Versammlungshalle am Sonntag veranstaltet haben. Es war ein rundum gelungener Einstand. 
Bei Kaffee und Kuchen, durften unsere Nachwuchsorchester und die Akkordeonschüler von Heidrun und Alexander Cargnelli ihr Können beweisen, was auch mit viel Beifall belohnt wurde.
Der Nikolaus bescherte alle anwesenden Kinder, nicht ohne vorher die anwesenden Gäste mit launigen Worten aufgefordert zu haben, den HSM mit Spenden für ein neues Elektronium zu unterstützen.
Abgerundet wurde das Programm mit Vorträgen des 1. und 2. Orchesters des Vereins sowie von den solistischen Einlagen von Torsten Junge und Lukas Bürklein.

Zu guter Letzt konnte Alexander Cargnelli mit zwei Soloeinlagen sein überdurchschnittliches Können beweisen, während seine Mutter, Dirigentin des 1. Orchesters des HSM, für ihre 40-jährige Mitgliedschaft und 30-jährige Dirigententätigkeit vom Verein und vom DHV geehrt wurde.

Ebenfalls für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Frau Karin Olbrich vom Verein und vom DHV mit der Verdienstnadel in Silber ausgezeichnet.
Die Ehrungen wurden vom Vorstand des HSM, Herrn Dr. Ralf Ulmer vorgenommen.
Die Oldie -Spielgruppe des Vereins ließ es sich nicht nehmen, die Gäste während des Abendessens musikalisch mit beschwingten Melodien zu unterhalten.
Insgesamt betrachtet war auch diese Adventsfeier wieder ein gelungener Jahresabschluss des HSM, bei dem das Publikum im ausverkauften Richterkeller in allen Belangen auf seine Kosten kam.      

Bilder der Adventsfeier finden Sie in unserer Galerie | hier klicken |

                                                                                  (12.2006 Wilfried Cargnelli)

Der Handharmonika-Spielring auf großer Konzertreise

Wenn auch sehr müde, jedoch sehr angetan von den erlebnisreichen Tagen in Manosque / Frankreich kehrte der HSM von seiner viertägigen Konzertreise und gleichzeitigem Vereinsausflug vom 24. - 28. Mai 2006 zurück. Jahrzehnte lange freundschaftliche Verbindungen der Dirigentin des HSM Heidrun Cargnelli zu Daniel Badoux, dem früheren Partnerschaftspräsidenten von Manosque, der Partnerstadt von Leinfelden-Echterdingen waren der Grund dieses Konzertes in der St. Sauveur-Kirceh zu Manosque.

Vor einem überraschend großen Publikum konnte der HSM mit seinem Orchester und dem Jugendensemble glänzen. Mit Werken von L. Boéllmann, J. S. Bach, M.-A. Charpentier, Pietro Mascagni, B. Godard, Georges Bizet wurden den französischen Zuhörern eine für sie ungewohnte musikalische Darbietung auf dem Akkordeon geboten. Vor allem die Kombination des Akkordeonorchesters im Einklang mit der Kirchenorgel, gespielt von Alexander Cargnelli, war ein ganz besonderer Höhepunkt des Abends. 

Als einen musikalischen Glanzpunkt darf man den Soloauftritt von Alexander Cargnelli, zur Zeit noch am Hohner-Konservatorium studierend, auf seinem Akkordeon mit dem Rondo aus der Sonate D-Dur KV 311 von W. A. Mozart bezeichnen. Die Begeisterung der Zuhörer war unverkennbar und wurde mit frenetischem Beifall bedacht. 
Auch das Duett, zusammen mit seiner Mutter, Heidrun Cargnelli, welche das Werk von Curt Mahr "Konzert für zwei Akkordeons" zu Gehör brachten, versetzte das Publikum in Erstaunen. 
Besondere Bewunderung riefen die Vorträge "Londonarry Air" von Matyas Seiber, ein Arrangement mit dem Orchester und der Mundharmonika gespielt von A. Cargnelli, sowie "Trumpet Voluntary" von J. Clarke mit dem Solisten Holger Schäfer am Elektronium hervor. 
Nach dem letzten Vortrag von Franz Schuberts "Sanctus" zusammen mit unseren jüngsten, teilweise erst acht- und neunjährigen Spielern und dem Gesamtorchester brachten stehende Ovationen und Zugabe - Rufe und nicht enden wollenden Beifall. 

Die 40 Teilnehmer der Reise hatten noch die Gelegenheit bei Ausflügen in die Gorges du Verdon und nach Marseille ein paar besonders schöne Ausflugsziele Frankreichs zu besuchen.
Für die Spieler des HSM wie auch für die französischen Gastgeber und Konzertbesucher werden die Eindrücke, die das einmalige Ambiente hinterlassen haben, unvergesslich bleiben und stellen einen weiteren Höhepunkt in der fast 60-jährigen Geschichte des Handharmonika-Spielrings dar. 

Bilder der Konzertreise finden Sie ab sofort in der neu eingerichteten Galerie | hier klicken |

                                                                (06.2006 Wilfried und Heidrun Cargnelli)

Adventsfeier - Das neue Gesicht des HSM

Der HSM überraschte seine zahlreichen Zuhörer in der voll besetzten Turn- und Versammlungshalle bei seiner Adventsfeier mit einem völlig neuen Bühnenbild. Neue Wimpel an den Notenpult sowie drei großflächige Fahnen mit dem Wappen des HSM gaben der Versammlungshalle ein imposantes Bühnenbild. Wenig erfreulich für die Zuhörer war eine nur mäßig erwärmte Versammlungshalle. Eine Tatsache, die uns leider viel Kritik einbrachte, ohne dass wir darauf einen Einfluss nehmen konnten. Umso mehr sei hier allen Spielerinnen und Spielerinnen gedankt, die trotz Kälte und klammer Finger ein musikalisches Feuerwerk entfacht haben. 

So wie das Bühnenbild erfreuten auch die Musiker des Vereins mit  vielen neuen musikalischen Variante ihre Zuhörer. ein vielfältiges Programm, gespickt mit solistischen Einlagen brachte das Publikum zu Beifallsbekundungen und natürlich zu vielen Zugaben. 

Die ersten Früchte einer verstärkten Jugendausbildung, durfte der Verein mit seinem Schülerorchester ernten. Mit viel Freude und großer Hingabe durften die noch recht jungen Spieler und Spielerinnen mit dem Stück "Voll Cool" von Jürgen Schmieder das Publikum erfreuen. Für Alexander Cargnelli war es sein erster Auftritt als Dirigent des Schülerorchesters, was er in souveräner Manier meisterte. Auch bei seinem Auftritt mit dem HSM - Ensemble als Solist auf der Mundharmonika zeigte er seine überdurchschnittliche Begabung, was seinen Höhepunkt mit seiner Soloeinlage auf seinem Bayan - Knopfgriffakkordeon mit der Komposition von A. Rubinstein "Russisch und Trepak" fand. 

Das 2. Orchester des HSM eröffnete die Adventsfeier mit zur festlichen Stimmung passenden Musikstücken und vorweihnachtlichen Klängen. Besonders erfreulich sind die spielerischen Fortschritte bei diesem Orchester hervorzuheben. 

Wie gewohnt routiniert und schwungvoll präsentierten sich die Oldies des HSM. Mit dem Bauernball - Dixie von Hubert Deuringer und dem Sonnenfunken -Marsch von Curt Herold brachten sie das Publikum nach der Pause in Stimmung, nachdem zuvor der Nikolaus alle Kinder beschert hatte. 

Das 1. Orchester unter der Leitung von Heidrun Cargnelli setzte den Schlusspunkt unter eine mehr als gelungene Adventsfeier. Mit einem Querschnitt der unterschiedlichsten Musikrichtungen - von der Arlèsienne - Suite  von G. Bizet über ein Potpourri von Wolfgang Petry bis hin zu   "Final Countdown"  von Joey Tempest - wurde dem dankbaren Publikum gezeigt, welche musikalischen Möglichkeiten einem modernen Akkordeonorchester zur Verfügung stehen. Die Mischung aus Akkordeon, Hohner-Elektronium, verschiedenen Keyboards, Schlagzug und Mundharmonika, geben einen unnachahmlichen Sound. Die Reaktionen des Publikums haben gezeigt, dass der HSM einen Grundstein für einen richtungseisenden Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft gesetzt hat. 

                                                                                  (12.2005 Wilfried Cargnelli)